Photogrammetrie und Vermessung aus Drohnenbildern: Punktwolke, texturierte Dreiecksfläche, Orthofoto und Geländemodell — gerechnet, gemessen und ausgegeben auf Ihrem eigenen Rechner. Vollständig offline, unbefristete Lizenz.
Vom Bilderordner zum CAD-fähigen Ergebnis
Die meisten Photogrammetrie-Programme enden beim eingefärbten Modell. FlightLab Reality führt den Weg zu Ende: bis zur bereinigten und klassifizierten Punktwolke, zum Geländemodell als LandXML, zur DXF-Zeichnung fürs Planungsbüro und zum texturierten Modell für die PV-Planung — samt einem Genauigkeitsnachweis, der in die Akte kann. Kein Cloud-Konto, kein Abo, keine Übertragung: Ihre Befliegung verlässt den Rechner nicht.
Kameradrohnen mit GPS, bei DJI wird die Werkskalibrierung der Kamera übernommen · mit RTK-Festlösung zentimetergenaue Aufnahmepositionen · ohne RTK belegen Kontrollpunkte oder die Maßstabsprobe das Maß
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14 Tage voller Funktionsumfang. Rechnen, messen, ausgeben, berichten — nichts ist gesperrt. Keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse, keine Zahlungsdaten. Nach 14 Tagen wartet das Programm auf Ihren Schlüssel; Ihre Projekte bleiben erhalten und stehen nach der Freischaltung samt allen Messungen wieder offen.
260 MB · Windows 10 oder 11 (64 Bit)
Tipp für den späteren Kauf: Die Gerätekennung steht im Programm — oben auf „Testphase — noch … Tage“ klicken, dann Kopieren. Halten Sie sie beim Bestellen bereit und tragen Sie sie in das Feld beim Produkt ein — dann kommt der Schlüssel gleich nach der Zahlung automatisch per E-Mail.
Was Sie damit tun
- Punktwolke, Dreiecksfläche, Orthofoto und Geländemodell aus Ihren Luftbildern — die Dreiecksfläche mit den Aufnahmen als Textur.
- Rechnen nur, was zählt. Den Bereich vor dem Start auf dem Übersichtsbild eingrenzen — schon beim Zeichnen steht da, wie viele Aufnahmen übrig bleiben und wie viel Rechenzeit das spart.
- Messen, bereinigen, klassifizieren — Strecken, Flächen, Volumen, Profile, Konturen; Fehlpunkte entfernen; Boden, Bewuchs und Gebäude trennen; zwei Befliegungen vergleichen. Alles in einem Programm.
- Genauigkeit belegen — Pass- und Kontrollpunkte aus CSV, ein Genauigkeitsnachweis für die Akte und eine Maßstabsprobe, die ohne GNSS-Rover auskommt.
- Direkt nach CAD und GIS — LAS, LAZ, E57, PLY, OBJ, texturiertes OBJ, DXF, LandXML, GeoTIFF, CSV, im amtlichen Koordinatensystem Ihrer Wahl.
- Vollständig offline — kein Cloud-Konto, keine Übertragung, keine Telemetrie. Auch das Freischalten läuft ohne Internet.
- Deutsch und Englisch — Oberfläche und Hilfe; die CSV passt zu deutschem wie zu englischem Excel.
So läuft es ab
- Aufnahmen einlesen. Bilderordner wählen, Unterordner werden mitgelesen. Position, Flughöhe und Kameraangaben kommen aus dem EXIF, bei DJI auch die Werkskalibrierung; wie viele Aufnahmen eine RTK-Festlösung hatten, steht sofort da. Übergangene Aufnahmen werden mit Grund genannt, etwa die Wärmebilder eines zweiten Sensors.
- Bereich umfahren. Aus den Aufnahmen und ihren Positionsdaten entsteht in Sekunden ein Übersichtsbild — ohne Rekonstruktion. Sie sehen, wo die Befliegung Lücken hat, und umfahren das Baufeld, das Sie brauchen. Nur dieser Bereich wird dicht gerechnet; der Bündelausgleich läuft weiterhin über alle Bilder. Wer nicht eingrenzen will, rechnet alles und schneidet später im Modell zu.
- Berechnen. In der Ebenenliste neben „Punktwolke“ auf Berechnen klicken. Das Blatt dahinter hat drei Schritte — Koordinatensystem, Bereich festlegen, Erzeugnisse wählen (Punktwolke, Dreiecksfläche, Textur, Höhenmodell, Orthofoto) — und die Qualitätsstufe Schnell, Standard oder Hoch. Gerechnet wird mit Berechnung starten. Das Rechenfenster zeigt jeden Schritt mit Fortschritt und geschätzter Dauer; Anhalten und später weiterrechnen geht, ohne von vorn zu beginnen.
- Messen, bereinigen, klassifizieren. Ebene anklicken, rechts stehen die Werkzeuge dazu. Sobald die Punktwolke steht, lassen sich Strecken, Flächen und Volumen messen, während der Rest noch rechnet.
- Ausgeben. Jedes Ergebnis über den Pfeil neben seiner Ebene, jede gespeicherte Vermessung über den Pfeil neben ihrem Eintrag.
Die Ebenenliste links ist die Navigation. Sie zeigt, was zum Projekt gehört, in der Reihenfolge, in der es entsteht: Aufnahmen, Punktwolke, Punktwolke (bearbeitet), Dreiecksfläche, Orthofoto, Höhenlinien. Bereinigen und Klassifizieren schreiben in die Arbeitsfassung „Punktwolke (bearbeitet)“, nie ins Original.
Die Werkzeuge
| Punkt | Rechtswert, Hochwert und Höhe im gewählten Koordinatensystem |
| Strecke | Schrägstrecke, Horizontaldistanz, Höhenunterschied und Neigung in Grad und Prozent |
| Fläche | Grundfläche und tatsächliche Fläche auf der geneigten Oberfläche, Neigung, Fallrichtung, Ebenheitsprüfung — mit Aussparungen, die abgezogen werden |
| Volumen | Auftrag, Abtrag und Differenz gegen eine Bezugsebene; Zellen ohne Messpunkt werden ausgewiesen, nicht geschätzt |
| Aufstandsfläche | Für Halden am Hang: den Fußabdruck der Schüttung nachzeichnen, daraus wird die Bezugsebene für das Volumen gelegt |
| Gefälle auslesen | Wenn die Aufstandsfläche verdeckt ist: eine Strecke vom obersten zum untersten Punkt des Hangs ziehen, daraus folgen Gefälle und Fallrichtung der Bezugsebene |
| Kontur | Linienzug, der sich auf das Gelände legt — Böschungskanten, Trassen |
| Profil | Höhenschnitt entlang einer gezeichneten Linie, Stationsabstand frei wählbar — gerechnet auf dem Geländemodell aus der Bodenklasse, setzt also die Klassifizierung voraus (sie läuft mit, wenn beim Rechnen das Höhenmodell angehakt ist) |
| Prüfen | Kante mit bekanntem Maß nachmessen: Abweichung in Millimetern und Prozent. Die Probe allein verändert nichts; der Knopf Kalibrieren zieht den Maßstab auf Wunsch nach, Kalibrierung aufheben stellt ihn wieder her |
| Vergleichen | Zwei Befliegungen desselben Orts gegenüberstellen („Modelle vergleichen …“ an der Ebene Punktwolke) — eine gespeicherte Vermessung dieses Projekts gegen die aus einem anderen: Volumen, Flächen, Längen |
| Pass- und Kontrollpunkte | Aus CSV einlesen — vom GNSS-Rover, von der Totalstation oder aus der Tabelle des Auftraggebers — und im Modell abgreifen. Der Genauigkeitsnachweis weist die Abweichungen an beiden getrennt aus; Kontrollpunkte liefern den unabhängigen Nachweis |
| Bereinigen | Ausreißerfilter, Höhenschnitt, Auswählen von Hand mit einem frei gezogenen Umriss; jeder Schritt von Hand ist einzeln rücknehmbar, bis zu zwanzig hintereinander, auch über einen Neustart hinweg — die gerechnete Wolke bleibt unangetastet |
| Klassifizieren | Boden, Bewuchs und Gebäude nach ASPRS — Grundlage für Geländemodell, Höhenlinien und Profil; Klassen ein- und ausblenden oder klassenweise entfernen |
Strecken, Flächen, Volumen und Konturen werden auf der Punktwolke gemessen, das Profil auf dem Geländemodell — alles im gewählten Koordinatensystem. Gesetzte Punkte lassen sich nachträglich verschieben und entfernen. Vermessungen werden benannt gespeichert — gespeichert werden die Punkte, nicht das Ergebnis, sodass dieselbe Vermessung nach einer Bereinigung ein aktuelles Ergebnis liefert.
Die Maßstabsprobe — ein Nachweis ohne GNSS-Rover
Sie kennen die wahre Länge einer Kante im Bild — eine abgemessene Traufe, einen Seecontainer, den Abstand zweier Markierungen. Sie messen diese Strecke mit Prüfen und tragen das bekannte Maß ein; die Abweichung steht in Millimetern und Prozent da. Die Probe allein verändert am Modell nichts — sie ist ein unabhängiger Nachweis. Erst der Knopf Kalibrieren zieht den Maßstab nach; danach tragen alle Messwerte, der Bericht und die Ausgaben den Faktor. Bei Befliegungen mit RTK-Festlösung entfällt die Probe: Der Maßstab kommt dann aus den eingemessenen Kamerapositionen. Für kleinere Aufträge, bei denen sich das Einmessen von Kontrollpunkten nicht rechnet, ist die Probe oft der einzige belastbare Beleg für die Akte.
Genauigkeit, die Sie belegen können
Der Genauigkeitsnachweis entsteht auf Knopfdruck als HTML-Datei. Er nennt die Bodenauflösung in Zentimetern je Bildpunkt, die Restklaffen an den Aufnahmepositionen und die Abweichungen an Pass- und Kontrollpunkten, getrennt ausgewiesen. Der Bericht sagt ausdrücklich dazu, was seine Zahlen belegen und was nicht: Ohne Kontrollpunkte belegt er die innere Stimmigkeit, nicht die Lagerichtigkeit. Ein systematischer Höhenversatz — in Österreich typisch rund 45 Meter zwischen ellipsoidischer und orthometrischer Höhe — wird getrennt von der Streuung ausgewiesen, weil das ein Bezugsfehler ist und kein Messfehler.
Was herauskommt
| Punktwolke | LAS, LAZ, E57, PLY |
| Dreiecksfläche | OBJ, Netz-PLY, texturiertes OBJ-Paket (OBJ, Materialdatei, Texturbild, Standortdatei) |
| Orthofoto, Höhenmodell | GeoTIFF — für QGIS, ArcGIS und Erdbaurechner |
| Höhenlinien | DXF — Abstand frei wählbar, jede fünfte als beschriftete Haupthöhenlinie |
| Geländeoberfläche | LandXML (TIN) — rechenfähig, für Civil 3D und Card/1 |
| Vermessungen und Konturen | CSV für Excel; DXF für CAD — auf eigenen Layern, mit den Messwerten als Beschriftung und einer .prj-Datei für das Bezugssystem |
| Genauigkeitsnachweis | HTML — öffnet sich ohne Zusatzsoftware, mit Strg+P als PDF zur Akte |
Das Geländemodell entsteht aus der Bodenklasse und geht als Höhenmodell im GeoTIFF oder als Geländeoberfläche im LandXML hinaus. Das texturierte OBJ ist das Format für die PV-Planung: Neben der Modelldatei entstehen Materialdatei, Texturbild und eine Standortdatei, damit das Gebäude in PV*SOL an der richtigen Stelle liegt. Die CSV richtet sich nach der eingestellten Sprache — Trennzeichen, Dezimalzeichen und Spaltenköpfe passen zu deutschem wie zu englischem Excel. Das Koordinatensystem wählen Sie beim Rechnen: automatisch die passende UTM-Zone, MGI Austria GK M28, M31 und M34, ETRS89/UTM 32N und 33N, CH1903+/LV95 oder jedes andere Landessystem über seine EPSG-Nummer — zur eingetippten Nummer erscheint sofort die Klartextbezeichnung.
Ihre Daten bleiben im Haus
FlightLab Reality rechnet ausschließlich auf Ihrem eigenen Rechner und baut zu keinem Zeitpunkt eine Internetverbindung auf — keine Telemetrie, keine Update-Abrufe, keine Kartendienste. Auch der Kartenhintergrund kommt aus Ihren eigenen Aufnahmen, nicht von einem fremden Server, der dabei erführe, wo Sie arbeiten. Für sensible Standorte, für Behörden und für alle, die ihre Daten nicht auf fremde Server laden dürfen, ist das die Voraussetzung.
Was FlightLab Reality nicht kann
FlightLab Reality verarbeitet keine LiDAR-Daten und wertet keine Multispektralaufnahmen aus. Netze zu reparieren — Löcher füllen, Flächen einebnen — gehört ebenfalls nicht dazu: Die Dreiecksfläche wird aus der dichten Punktwolke gerechnet und danach nicht nachbearbeitet; bereinigt und klassifiziert wird die Punktwolke, und auf ihr wird gemessen. Und Photogrammetrie misst nur, was die Kamera gesehen hat: Unter dichtem Bewuchs und unter Bauwerken bleiben Geländemodell und Höhenlinien leer statt geschätzt.
Reality oder Roof?
Wer nur Dächer aufmisst — Dachflächen in der Schräge, Kantenlängen, Neigung und das texturierte Modell für die PV-Planung — und mit höchstens 500 Aufnahmen je Projekt auskommt, ist mit FlightLab Roof für 490 € richtig. FlightLab Reality ist die Fassung ohne Bildgrenze für Vermessung, Bau und Planung: Passpunkte, Klassifizierung nach Boden, Bewuchs und Gebäude, Geländemodell, Orthofoto, Höhenlinien, Volumen, Profil, der Vergleich zweier Befliegungen, LandXML und der Genauigkeitsnachweis.
Systemvoraussetzungen
| Betriebssystem | Windows 10 oder 11, 64 Bit |
| Grafikkarte | NVIDIA mit CUDA, mindestens 8 GB Grafikspeicher (16 GB empfohlen), ab GeForce GTX 10xx. Ohne NVIDIA-Karte rechnet das Programm nicht — AMD- und Intel-Grafik werden nicht unterstützt. |
| Arbeitsspeicher | 32 GB |
| Festplatte | SSD mit reichlich freiem Platz — Zwischenergebnisse einer Befliegung belegen schnell zweistellige Gigabyte; empfohlen sind 500 GB frei |
| Internet | nicht erforderlich — auch nicht zum Freischalten |
Das Programm prüft Grafikkarte und Rechenkern beim Start und sagt Ihnen, ob sie genügen.
Lizenz und Freischaltung
| Lizenzart | Kauflizenz, dauerhaft, ein Arbeitsplatz |
| Preis | 1.990 € inkl. 20 % USt., einmalig |
| Abo | keines |
| Testphase | 14 Tage, voller Funktionsumfang |
| Freischaltung | Gerätekennung beim Kauf in das Feld beim Produkt eintragen — der Schlüssel kommt gleich nach der Zahlung automatisch per E-Mail. Die Kennung steht im Programm: oben auf den Hinweis zur Testphase klicken, dann Kopieren. Wer sie beim Bestellen noch nicht zur Hand hat, lässt das Feld leer, bekommt die Anleitung per E-Mail und reicht sie an roof@flightlab.at nach; der Schlüssel kommt dann ebenso. Eingesetzt wird er offline, ohne Internet. |
| Rechnerwechsel | einmal pro Jahr kostenlos — bei Defekt, Neugerät oder aus welchem Grund auch immer. Kurze Nachricht mit der neuen Gerätekennung an roof@flightlab.at, der neue Schlüssel kommt zurück. |
| Sprache | Deutsch und Englisch — Anfragen auf Englisch werden auf Englisch beantwortet |
Die Lizenz gilt für einen Arbeitsplatz und ist an das Gerät gebunden. Geht der Rechner kaputt oder wird er ersetzt, bekommen Sie einmal pro Jahr kostenlos einen neuen Schlüssel — die Lizenz bleibt damit an einen Arbeitsplatz gebunden und wandert nicht laufend zwischen mehreren Geräten. Das Postfach roof@flightlab.at bedient beide Fassungen von FlightLab. Es wird zu keinem Zeitpunkt eine Verbindung nach außen aufgebaut — auch nicht zum Freischalten.
Drone Life Systems FlexCo · Unterfreundorf 17, A-4076 Unterfreundorf, Österreich · FN 624110i · UID ATU80636956 · GISA 37719746
Sicherheitsmeldungen: security@flightlab.at
